DER MEMENTO FORSCHUNGSPREIS

Bewerben Sie sich jetzt!

Ausgezeichnet werden Forschungsaktivitäten, die den wichtigsten Beitrag zu Forschung und Entwicklung im Bereich der vernach­lässigten Krankheiten darstellen, in den letzten 24 Monaten veröffentlicht und mit öffentlichen deutschen Geldern finanziert wurden.

Der Forschungspreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die PreisträgerInnen werden von einer renommierten internationalen Jury ausgewählt. 

Die gesundheitlichen Bedürfnisse von Milliarden von Menschen in ärmeren Ländern werden seit Langem vernachlässigt. Dass diese Menschen – wie jeder Mensch – ein Recht auf Gesundheit haben, wird ignoriert. Diagnostika, Medikamente und Impfstoffe für vernachlässigte Krankheiten wie zum Beispiel die Schlafkrankheit, Chagas oder Tuberkulose sind entweder überhaupt nicht vorhanden oder aber veraltet und ungeeignet für den Gebrauch in infrastrukturschwachen Gegenden. Auch einige Aspekte von HIV/Aids gelten als vernachlässigt, etwa HIV/Aids bei Kindern.

Um auf diesen Notstand hinzuweisen, haben sich Ärzte ohne Grenzen e.V., die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V., Brot für die Welt und die BUKO Pharma-Kampagne zusammengeschlossen und gemeinsam den Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten ins Leben gerufen. Frühere PreisträgerInnen sind z.B. Prof. Dr. Martina Sester und Prof. Dr. Christoph Lange (Tuberkulose), Prof. Dr. Peter Kremsner und Dr. Dr. Carsten Köhler (Malaria) und Prof. Dr. Achim Hörauf (lymphatischer Filariose). Für den Memento Preis 2019 können sich Forscherinnen und Forscher bis 31.10.2018 bewerben.

Kriterien für die Bewerbung:

  • Forschungsprojekte, deren Ergebnisse 2016-2018 publiziert wurden
  • Thema: vernachlässigte Krankheiten entsprechend den WHO-Kriterien sowie Tuberkulose, Malaria, vernachlässigte Aspekte von HIV/Aids (z.B. HIV/Aids bei Kindern) und weitere vernachlässigte, armutsassoziierte Krankheiten. Kennzeichnend sind drei Kriterien:
  1. Die Krankheit betrifft vor allem Menschen in ärmeren Ländern.
  2. Es gibt eine Forschungslücke und es braucht dringend neue Medikamente, Impfungen oder Diagnostik.
  3. Es besteht ein Marktversagen, da kaum kommerzielle Anreize für die Entwicklung neuer Produkte vorhanden sind.
  • Die Forschungsgruppe bzw. die/der ForscherIn ist in Deutschland angesiedelt.
  • Ihre/Seine Forschungseinrichtung ist öffentlich finanziert.
  • Für die Bewerbung kommen in Betracht: Grundlagenforschung, Anwendungsforschung, klinische Studien, epidemiologische Studien.
  • Die Forschungsergebnisse sollten der allgemeinen Öffentlichkeit gut zu vermitteln und beispielhaft für die Ziele des Memento Preises sein: Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse von Menschen in ärmeren Ländern schaffen und helfen, dass durch vernachlässigte Krankheiten hervorgerufene Leid zu lindern.

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2018.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Notwendige Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsformular. Bitte füllen Sie das Formular auf Englisch aus und reichen Sie maximal drei Seiten ein.
  • Maximal fünf wissenschaftliche Publikationen (als pdf-Dokumente)
  • Falls vorhanden: Berichte über das Projekt in Zeitungen, Publikumszeitschriften und anderen allgemeinen Medien

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis spätestens 31. Oktober 2018 ausschließlich per Email an: Bewerbung@memento-preis.de

Teilnahmebedingungen:

Der Memento Preis 2019 in der Kategorie Forschung und Entwicklung ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kann geteilt werden. Auf das Preisgeld besteht seitens der BewerberInnen kein Rechtsanspruch. Die Entscheidung über die Preisvergabe obliegt allein der Jury, die sich aus internationalen Fachleuten zusammensetzt. Das Preisgeld wird unversteuert ausgezahlt. Eine Verwendung des Preisgeldes für die Forschung und Entwicklung im Bereich vernachlässigter Krankheiten ist wünschenswert.

Ausgezeichnet werden Forschungsaktivitäten, die den wichtigsten Beitrag zu Forschung und Entwicklung im Bereich der vernachlässigten Krankheiten darstellen, in den letzten 24 Monaten veröffentlicht und mit öffentlichen deutschen Geldern finanziert wurden.

Der Forschungspreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die PreisträgerInnen werden von einer renommierten internationalen Jury ausgewählt.

Die Jury

Die PreisträgerInnen

2018
2017
2016
2015
2014