DER MEMENTO FORSCHUNGSPREIS

Die Bewerbungsfrist für den Memento Preis 2019 ist nun abgelaufen. Informationen zur Bewerbung für den Memento Preis 2020 finden Sie Mitte 2019 hier. 

Ausgezeichnet werden Forschungsaktivitäten, die den wichtigsten Beitrag zu Forschung und Entwicklung im Bereich der vernach­lässigten Krankheiten darstellen, in den letzten 24 Monaten veröffentlicht und mit öffentlichen deutschen Geldern finanziert wurden.

Der Forschungspreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die PreisträgerInnen werden von einer renommierten internationalen Jury ausgewählt. 

Die gesundheitlichen Bedürfnisse von Milliarden von Menschen in ärmeren Ländern werden seit Langem vernachlässigt. Dass diese Menschen – wie jeder Mensch – ein Recht auf Gesundheit haben, wird ignoriert. Diagnostika, Medikamente und Impfstoffe für vernachlässigte Krankheiten wie zum Beispiel die Schlafkrankheit, Chagas oder Tuberkulose sind entweder überhaupt nicht vorhanden oder aber veraltet und ungeeignet für den Gebrauch in infrastrukturschwachen Gegenden. Auch einige Aspekte von HIV/Aids gelten als vernachlässigt, etwa HIV/Aids bei Kindern.

Um auf diesen Notstand hinzuweisen, haben sich Ärzte ohne Grenzen e.V., die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V., Brot für die Welt und die BUKO Pharma-Kampagne zusammengeschlossen und gemeinsam den Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten ins Leben gerufen. Frühere PreisträgerInnen sind z.B. Prof. Dr. Martina Sester und Prof. Dr. Christoph Lange (Tuberkulose), Prof. Dr. Peter Kremsner und Dr. Dr. Carsten Köhler (Malaria) und Prof. Dr. Achim Hörauf (lymphatischer Filariose).

Die Jury

Die PreisträgerInnen

2019
2018
2017
2016
2015
2014